Public Movement ist ein Research- und Performancekollektiv, das öffentliche Choreografien, verdeckte Rituale und Formen gesellschaftlicher Ordnung untersucht und entwickelt. Die Gruppe erforscht die Inszenierung von Politik und die Choreografie des sozialen Lebens.
Public Movement entwickelt Forschung durch Handlung und überführt historische und archivische Materialien in Scores und Situationen. Politische Strukturen werden dabei nicht nur als Gegenstände der Darstellung verstanden, sondern als Systeme, in die eingetreten, die erprobt und aufgeführt werden.
In ihrem Vortrag spricht die Künstlerin und Choreografin Dana Yahalomi (Fellow 2026) über die akribische Recherche von Public Movement zu Identität, Nationalismus, Kunst und Inszenierungen von Bürgerschaft sowie darüber, wie Systeme der Identifikation konstruiert und aufgeführt werden. Sie spricht über die Übersetzung von Forschung in Handlung und über die daraus entstehenden performativen Formate.
Yahalomi stellt As One. New Action for Frankfurt vor, das während ihres DAAD-Fellowships 2025 entwickelt wurde und anlässlich des 100. Jahrestags der ersten Internationalen Arbeiterolympiade entstand, die 1925 in Frankfurt stattfand.
Anschließend widmet sich der Vortrag ihrer aktuellen Forschung an der Schnittstelle von Spionage und Kunstwelt. Im Mittelpunkt stehen Momente, in denen staatliche Institutionen, Künstler*innen und Kunstinstitutionen aufeinandertreffen – in einem unscharfen Terrain, in dem sich die Möglichkeiten einer Kunst des Fiktionierens entfalten.
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Weitere Informationen und aktuelle Hinweise zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des Berliner Künstlerprogramm des DAAD oder auf Instagram unter @daad_artists.