Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
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Wann Zeit + Spielort Karten
Mo 26.06. ab 17:00 Roter Salon
#1 – LIEBE IST HÄRTER ALS BETON  
Eintritt frei!
Mo 26.06. ab 17:00 Grüner Salon
#2 – RÄUBER VON SCHILLER + DIE FRAU VOM MEER  
Eintritt frei!
Di 27.06. ab 17:00 Roter Salon
#3 – Christoph Schlingensief Inszenierungen
Eintritt frei!
Di 27.06. ab 17:00 Grüner Salon
#4 – Christoph Schlingensief Filme
Eintritt frei!
Mi 28.06. ab 17:00 Roter Salon
#5 – PENSION SCHÖLLER: DIE SCHLACHT
+ SCHMUTZIGE HÄNDE
 
Eintritt frei!
Mi 28.06. ab 17:00 Grüner Salon
#6 – DÄMONEN + ENDSTATION AMERIKA  
Eintritt frei!
Do 29.06. ab 17:00 Roter Salon
#7 – STADT ALS BEUTE + PORTRÄT AUS DESINTERESSE + MURX DEN EUROPÄER!  
Eintritt frei!

Bewegtbilder aus 25 Jahren

#7 – STADT ALS BEUTE + PORTRÄT AUS DESINTERESSE + MURX DEN EUROPÄER!   


Über mehrere Tage zeigt die Filmreihe BEWEGTBILDER AUS 25 JAHREN in den Salons der Volksbühne vor allem Vorstellungsmitschnitte der frühen ersten Arbeiten u.a. von Castorf, Schlingensief, Pollesch und Marthaler. Elke Becker, Sekretärin von Frank Castorf, öffnet dafür ihr über Jahre akribisch mit viel Mühe angelegtes Filmarchiv für das Publikum. Wir freuen uns auf die Filmmitschnitte von die Räuber, Pension Schöller, Stadt als Beute u.v.m. Der Eintritt ist frei, es gibt Sitzsäcke, kalte Getränke und man kann gemeinsam in die Anfänge der Castorf-Ära blicken.
 

STADT ALS BEUTE

nach SpaceLab
Vorstellungsmitschnitt
Länge: 1h27m
P: 26. September 2001
R: René Pollesch
B/K: Bert Neumann
D: Fabian Hinrichs, Philipp Hochmair, Hendrik Arnst, Astrid Meyerfeldt, Bernhard Schütz
 

„Stadt als Beute“ ist Polleschs Form von Innenschau. Seine Figuren sind auch hier wieder deregulierte Zivilisationsneurotiker. Konsumjunkies, Globalisationsopfer, Selbstverkäufer. Jeder sein eigener Unternehmer, jeder ein menschlicher Dienstleistungsbetrieb. Täglich 24 Stunden geöffnet, versuchen sie dennoch ein Privatleben hinzukriegen. Weshalb sie im „Smarthaus“ der eigenen vier Wände krampfhaft so etwas wie Subjektpositionen behaupten - mit heimeligen Schöner-Wohnen-Träumen bei starker „ Indoor-Konkurrenz“. Dabei beschimpfen sie sich gegenseitig als Huren - Du Bordell! Du Ficksau! Du Scheißunternehmer! und bezichtigen sich schamloser „Selbsttechnologie“.  SZ 01. Oktober 2001
 


PORTRÄT AUS DESINTERESSE

Ein Film von René Pollesch
Entstanden während der Proben zu "Tal der fliegenden Messer", "Die Welt zu Gast bei reichen Eltern" und "Darwin-win & Martin Loser-Drag King & Hygiene auf Tauris.
Länge: 53min, D2008

Crew: René Pollesch, Ute Schall, Marlene Denningmann, Daniela Dimitrow, GMK, Bert Neumann, Janina Audick, Nina von Mechow, Jens Crull, Maik Voss
D: Harry Muschitzka, Marco Kirchmeyer, Volker Spengler, Claudia Splitt, Inga Busch, Martin Laberenz, Trystan Pütter, Nina Kronjäger, Christine Groß, Alexander Kerlin, William Minke, Irm Hermann, Christina Runge, Katja Popov, Thorsten Heidel, Markus Werner, Bernhard Schütz, Jean Chaize, Brigitte Cuvelier, Evgeny Parfenow, Jörg Pose, Judith Hofmann, Katrin Wichmann, Anne Blomeier, Tina Pfurr, Catrin Striebeck, Aenne Quiñones, Myriam Brüger, Janina Rudenska, Maren Eggert, Julia Hartmann, Felix Knopp


MURX DEN EUROPÄER! MURX IHN! MURX IHN! MURX IHN! MURX IHN AB!Ein patriotischer Abend von Christoph Marthaler

P: 16.1.1993
Aufzeichnung der Derniere am 25. Februar 2007
Länge: 2h02
R: Christoph Marthaler
B/K: Anna Viebrock
M: Jürg Kienberger, Christoph Marthaler, Ruedi Häusermann
D: Hildegard Alex, Magne Håvard Brekke, Bruno Cathomas, Jean-Pierre Cornu, Susanne Düllmann, Olivia Grigolli, Ueli Jäggi, Jürgen Rothert † und Winfried Wagner
 

Der 16. Januar 1993. Vor zehn Jahren hatte an der Volksbühne dieses Unding Premiere … Ein trauriges Stück. Ein komisches Stück: ein Schwamm. Was hat dies „Murx“ nicht alles aufgesogen, aufgehoben! Ein Jahrzehnt Volksbühne … die lähmenden Jahre der Großen Berliner Koalition, die im westlichen Milieu noch einmal 40 Jahre DDR spiegelten und gleichfalls mit einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und Offenbarungseid nach dem Bankenskandal endeten – das steckt in „Murx“ ebenso drin wie nunmehr ein Jahr rot-roter Senat. Bewegung im Stillstand. Verharren im Hier und Jetzt, das stets auch das Gestern ist, in Berlin. DER TAGESSPIEGEL, 16.1. 2003
 

Eintritt frei. Achtung: Einlass nach verfügbarer Kapazität!

  

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