Sehen: Am Ende der Milchstraße

Dokumentarfilm von Leopold Grün und Dirk Uhlig


Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte lebt hier eine 50-Seelen-Gemeinschaft und tut, was Menschen eben tun müssen: Sie gestalten ihre Umwelt, schreiben sich in die Landschaft. Die Menschen leben am Rand des Existenzminimums, angewiesen auf die Natur und gegenseitige Hilfe. Ihr Alltag ist geprägt von Arbeit, Erinnerungen und Verlust. Und doch haben sich der kräftige Bauer Maxe, seine Freundin Cordula, die der Liebe wegen bei ihm auf dem Land lebt, der Zugezogene Harry, der von weißen Nächten am Nordkap träumt, der Melker Oli, der bald heiraten wird, und die fünffache Mutter Gabi, deren Söhne arbeitsuchend heimgekehrt sind, eine wunderbare Gemeinschaft geschaffen: eine bukolische Idylle, der immer auch ein Abgrund eingeschrieben ist. Mit ansteckender Schaulust blicken die Regisseure Leopold Grün und Dirk Uhlig auf eine Lücke im System und erzählen von hier aus, was Gemeinschaft im Innersten zusammenhält.

Tickets kosten an unseren Billettkassen 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt). Bei Buchungen über unseren Webshop kommen je 2 Euro Systemgebühr dazu.

  

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