Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz
 
 
 
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Volksbühne seit 1914

1910

Die Volksbühne wurde 1913-14 nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns auf dem (heutigen) Rosa-Luxemburg-Platz in der Mitte Berlins erbaut. „Die Kunst dem Volke“ war dem Gebäude ursprünglich auf die Stirn gemeißelt: Ein Theater für das Volk, für die Arbeiter der Stadt, das bezahlbar ist und durch einen zeitgemäßen und politischen Spielplan besticht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Volksbühne fast vollständig zerstört, und der Architekt Hans Richter entwarf den 1950-54 erfolgten Wiederaufbau, in dem er das Äußere stark vereinfachte. Von März bis November 2009 wurde der Innenbereich des Hauses, vor allem die bühnentechnischen Bereiche, umfangreich saniert. Im November 2009 fand die Wiedereröffnung statt. Seit 1992 ist Frank Castorf der Intendant der Volksbühne. Neben seinen Inszenierungen waren die Arbeiten von Christoph Schlingensief, Hans Kresnik und Christoph Marthaler prägend für die 1990er Jahre. Ab 2000 prägte das künstlerische Schaffen von Frank Castorf, René Pollesch, Gob Squad, Dimiter Gotscheff oder Meg Stuart das Theater.

In der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz befinden sich die große Bühne, bekannt als Großes Haus, sowie der Rote und Grüne Salon, die Foyers, der 3. Stock und der Pavillon neben der Volksbühne.